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Posts mit dem Label "Atopisches Ekzem" werden angezeigt.

Part 3: Der Rückfall - Unser Kennenlernen mit Prof. Dr. Höger

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Ich möchte euch jetzt nicht einfach chronologisch weiter von den Geschehnissen berichten, sondern euch mit auf meine Erfahrungsreise mit Professor Dr. Höger nehmen. An dieser Stelle möchte ich ganz deutlich sagen, dass es sich hier um unsere ganz individuelle, persönliche Meinung handelt, die sich durch unsere Erfahrungen gebildet hat. Sie hat nichts mit einer grundsätzlich fachlichen oder persönlichen Wertung des Arztes oder des Menschen Professor Höger zu tun. Wenn ihr im Norden Deutschlands wohnt und euer Kind ernstere Probleme mit der Haut hat (ich spreche nicht nur von der Neurodermitis, sondern von allen Hautkrankheiten), dann ist es fast unmöglich an Prof. Dr. Höger vorbei zu kommen. Von Tag1 unserer Diagnose bis heute, stoßen wir immer wieder von der Elbe bis an die dänische Grenze auf Ärzte, Eltern und Menschen die Erfahrungsberichte gehört haben, die von Prof. Dr. Höger in den höchsten Tönen sprechen. Gerade im Bereich des atopischen Ekzems, soll er die Koryphäe auf de...

Der Rückfall - Part 2

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Eigentlich wollte ich den zweiten Krankenhausaufenthalt nicht in so viele Teilabschnitte trennen, aber dann kamen mir während des Schreibens einfach immer wieder zusätzliche Gedanken, die ich niederschreiben wollte und so wäre das Ganze einfach zu lang, um dies in einem Stück zu lesen. Da dies ursprünglich nur zwei Teile werden sollten und ich dann kurzentschlossen den ersten Teil noch einmal gesplittet habe, springen wir nachfolgend direkt wieder in meine Gedanken und den fortlaufenden Bericht von Part 1. Verzeiht wenn ich hier noch nicht so geübt in der Textstruktur bin ;) Fortsetzung Part 1: Wisst ihr, das Drama um unser Gesundheitssystem sprengt einfach alles, auch meinen Kopf und alles was ich euch am Liebsten sofort und auf einmal schreiben möchte: Ich schreibe hier meine Gedanken und Erfahrungen auf und hoffe einfach, dass diese dort draußen auf ein, zwei Betroffene oder mehr stoßen und Euch irgendwie helfen, euch nicht so macht- und hilflos zu fühlen auf eurem Weg...

Der Rückfall -Part1

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Am 07.03.2015 wurden wir vom Kinderkrankenhaus Wilhelmstift nach 5 tägigen Aufenthalt entlassen. Benedikt war komplett erscheinungsfrei und hatte scheinbar keinerlei Beschwerden. Die Therapie mit Prednicarbat (Kortison) sollte nun nach 7 Tagen zu Hause Stück für Stück ausgeschlichen werden, womit wir an Tag 8 begannen. Tag 8 war der erste Tag an dem unser Schatz nicht mit Kortison eingecremt wurde. Wir cremten an Tag 9 erneut mit Prednicarbat, um an Tag 10 wieder zu pausieren. Bereits an Tag 10 zogen sich wieder leichte rote Linien durchs Gesicht, die uns ahnen ließen, dass ein erneuter Schub evtl. sich wieder ankündigte. Aber wir blieben bei den ärztlichen Vorgaben und cremten am Tag 11 und 13 weiter. Tag 14, ein Samstag, brachte uns dann den Schrecken zurück. Trotz Prednicarbat alle 2 Tage, reichte diese Dosis nicht, um die Haut unseres Sohnes "zu kontrollieren". Am gesamten Körper begannen die Stellen wieder auszuschlagen und das Gesicht blühte wieder auf. (A...
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  Unser erster Krankenhausaufenthalt Am Montagmorgen, dem 02. März 2015 fuhren Björn und ich mit Benedikt erneut ins Krankenhaus, mit der Gewissheit, dass wir diesmal stationär aufgenommen werden würden. Wir hatten alles dabei, als wir um 08.00 Uhr in die ambulante Notfallaufnahme des Hamburger Kinderkrankenhauses Wilhelmstift kamen. Benedikt's Haut hatte über Nacht weiter genässt. Mit Schwarzteewickel hatten wir versucht die Haut zu beruhigen, jedoch leider ohne jeglichen Erfolg. Den Sonntag und auch die Nacht verbrachten wir damit unseren Schatz im Arm zu halten oder mit ihm im Bett oder auf dem Sofa zu liegen, damit er sich mit seinen kleinen Händchen nicht verletzten konnte. Wir hatten wahnsinnige Angst, was nun mit unserem Sohn hier passieren würde. Nach unseren Erlebnissen auf der Intensivstation direkt nach der Geburt, hatten wir einfach große Angst wieder für längere Zeit im Krankenhaus sein zu müssen. Ben war nun knappe 3 Monate alt und immer...
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Wie alles begann Teil 2 -oder der Ärztemarathon beginnt!   Nach wie vor behandelte der Kinderarzt Benedikts betroffenen Hautstellen. Unser damaliger Kinderarzt war Kindercardiologe und praktizierte ebenfalls im Wilhelmstift Hamburg. Er sagte uns, dass er mit dem dortigen Professor sehr gut bekannt sei und sich in der Dermatologie ebenfalls gut auskannte. Er würde uns schon weiterschicken, wenn er der Annahme wäre, dass seine Kompetenzen überschritten werden würden. So glaubten wir ihm natürlich anfangs auch. Durch Ben`s jedoch schwaches Immunsystem, was sich von der Lungenentzündung und der Antibiotikagabe direkt nach der Geburt noch gar nicht wirklich aufgebaut hatte, konnte man von Tag zu Tag sehen, wie die Haut sich verschlechterte. Unser Kinderarzt verschrieb uns Ölbäder und sagte wir sollten mit Schwarztee die nässenden Areale abtupfen. Aber alles schien, die Sache nur schlimmer zu machen. Nachdem ich kurze Zeit wieder bei unserem Kinderarzt war und ...
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Wie alles begann Teil 1   Um Euch unsere Geschichte zu erzählen, muss ich ganz am Anfang beginnen: Unser kleiner Engel Benedikt Louis wurde am 06.12.2014 nach erfolgter Einleitung 10 Tage nach ET geboren. Meine Schwangerschaft war ohne Komplikationen oder Schwierigkeiten, die Werte von unserem Kind und mir zu jederzeit optimal. Durch die dann doch recht schnelle Geburt (5 Stunden) und die eingeleiteten Wehen, war der kleine Mann so gestresst, dass er während der Geburt bereits das Kindspech abgab. Zunächst erschien alles ganz normal, doch nach wenigen Stunden wurde Benedikts Atmung immer unregelmäßiger und die Ärzte wurden alarmiert. Nach einer gefühlten Ewigkeit war klar, dass unser Sohn sich unter der Geburt eine Lungenentzündung zugezogen hatte bzw. seine Sauerstoffsättigung im Blut zu gering war. Eine Verlegung auf die Intensivstation in die Kinderklinik Wilhelmstift war so unumgänglich. Die erste Lebenswoche unseres Schatzes verbrachten wir daher auf...